Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch für das Jahr 2026 sind wieder kostenfreie Online-Vorträge zu den Themen „Versorgung im Öffentlichen Dienst für Beamte / Tarifbeschäftigte“ und „Vollmachten und Verfügungen / Erben und Vererben“ geplant.
Termine 2026:
15.04.2026 – Versorgung im Öffentlichen Dienst für Beamte / Tarifbeschäftigte
05.05.2026 – Vollmachten und Verfügungen / Erben und Vererben
28.10.2026 – Vollmachten und Verfügungen / Erben und Vererben
17.11.2026 – Versorgung im Öffentlichen Dienst für Beamte / Tarifbeschäftigte
- jeweils in der Zeit von 17.00 – 18.15 Uhr -
Eine Anmeldung per E-Mail ist zwingend erforderlich unter E-Mail: post@dbbth.de. (Einwahldaten folgen nach Anmeldung.)
News des BLV Thüringen
Aktuelle Informationen für Sie
- 10.02.2026 - Mario Köhler - VorsitzenderNeue Termine für die kostenfreien Online-VorträgeMehr lesen
- 05.02.2026 - Mario Köhler VorsitzenderDemo am 3.2.2026Mehr lesen
Am 03.02. fand im Rahmen der laufenden Tarifrunde eine Demo des Thüringer Beamtenbundes vor der Staatskanzlei in Erfurt statt. An dieser nahmen auch Mitglieder unseres Verbandes teil. Seitens der Landesregierung war der Ministerpräsident, Herr Mario Voigt anwesend. Lautstark wurden unsere Forderungen kundgetan:
"Sieben Prozent Lohnerhöhung mindestens 300 Euro für alle, sowie die zeitgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten und Versorgungsempfänger."
- 03.02.2026 - Mario Köhler - VorsitzenderDidacta 2026Mehr lesen
Vom 10.03. bis 14.03.2026 findet in Köln die diesjährige Didacta statt. Mitglieder unseres Verbandes haben die Moglichkeit, diese kostenlos zu besuchen. Bei Interesse bitte per Mail an die Geschäftsstelle wenden. (info@blv-thueringen.de)
(Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Tickets zur Verfügung!)
- 27.01.2026 - Mario Köhler VorsitzenderNeue AktivrenteMehr lesen
Seit dem 01.01.2026 können tarifbeschäftigte Lehrkräfte nach Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze des Rentenrechts steuerfrei 2000,00 € hinzuverdienen. Besonderheiten bei der Übertragung dieser Regelung auf Beamte bzw. Versorgungsempfänger finden Sie in unserem Mitgliederbereich unter dem Buchstaben A, Stichwort. "Aktivrente ab 2026"
- 26.01.2026 - Mario Köhler VorsitzenderAufruf zum Warnstreik am 3.2.2026Mehr lesen
Wir treffen uns am 03.02.2026 ab 10.00 Uhr vor der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt, Regierungsstr. 73 am BLV - Schild.
Für Essen und Getränke wird gesorgt.
Bitte in die Streikliste eintragen.
Verbeamtete Kolleginnen und Kollegen können an dieser Aktion außerhalb ihrer dienstlichen Verpflichtungen teilnehmen.
Details finden Sie im Anhang.
- 15.01.2026 - Constanze Schäfer RV-OstEinladung zum Stammtisch 27.1.2026Mehr lesen
Liebe Mitglieder des Regionalverbandes Ostthüringen,
für das neue Jahr 2026 übersende ich Ihnen die besten Wünsche – vor allem Gesundheit! Sie ist das Wichtigste, für den Rest finden wir Lösungen. ;-)
Ich hoffe, Sie hatten alle eine entspannte, erholsame Weihnachtspause und sind wieder gut in den letzten Halbjahresabschnitt gestartet.Hiermit lade ich Sie ganz herzlich zu unserem Januar-Stammtisch ein.
(routinemäßig letzter Dienstag im ungeraden Monat)am: 27.01.2026
ab: 18:00 Uhr
im: Gasthaus "Zum Rennerdorf", Theobald-Renner-Straße 13, Lobeda-West
TOP1: Berichte aus der Arbeit im BPR und HPR
TOP2: Berichte Seniorentreffen, Arbeitsvorhaben BLV
TOP3: Neues aus den (unseren) Sozialen Medien
TOP4: Thema des Stammtisches: Datenschutz in der Schule – welche Gefahren und welchen Schulungsbedarf gibt es?
TOP 5: Sonstiges/ Termine
Wie immer bitte ich um eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme, damit ich die konkrete Platzanzahl organisieren kann.
(schaeferconstanze@gmx.de oder info@blv-thueringen.de)
Beigefügt eine Version zum Aushang in Ihren Schulen oder zum Weiterleiten im Kollegium.
Hinweis:
Der nächste Stammtisch mit der Wahl des/ der neuen RV-Vorsitzenden findet am 23.03.2026 statt.
Mit freundlichen Grüßen
Constanze Schäfer
RV-Vorsitzende Ost/Vorstandsmitglied Finanzen - 15.01.2026 - Mario Köhler VorsitzenderAnwärtersonderzuschlag ab Januar 2026Mehr lesen
Lehramtsanwärter, die ab Januar 2026 in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt berufsbildende Schulen eingestellt werden und diesen an einer Ausbildungsschule in einer bestimmten Region absolvieren, kann ein Anwärtersonderzuschlag nach § 52 Abs.4 ThürBesG gewährt werden. Die gesamte Verwaltungsvorschrift finden Sie in unserem Mitgliederbereich unter: Rechtsvorschriften, Verordnungen und Vorschriften (Verwaltungsvorschrift Anwärtersonderzuschlag vom 9.12.2025)
Mitglieder des BLV Thüringen erhalten ein kostenfreies LogIn für den internen Bereich. Einfach rechts oben "Anmelden" und dort dann "Zugriff erbitten" auswählen. Die Freischaltung erfolgt im Tagesverlauf.
- 06.01.2026 - Mario Köhler - VorsitzenderNeue Termine zur Rechtsberatung 1. Quartal 2026Mehr lesen
Der tbb bietet für unsere Mitglieder an folgenden Tagen in der Geschäftsstelle des tbb in Erfurt, Schmidtstedter Str.9, eine kostenlose Rechtsberatung an:
- Mittwoch, 21.01.2026
- Mittwoch, 25.02.2026
- Mittwoch, 25.03.2026
jeweils in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr.
Auch eine Terminvoranmeldung ist zwingend erforderlich und kann telefonisch (0361 654 75 21) oder per Mail (post@dbbth.de) über den TBB erfolgen. (Termine werden durch das dbb dlz ost vergeben). Infos finden Sie auch hier: https://www.thueringer-beamtenbund.de/service/rechtsschutz/ .Weiterhin ist dazu ein Rechtsschutzantrag in unserer Geschäftsstelle in 99099 Erfurt, Linderbacher Weg 30 postalisch oder elektronisch (info@blv-thueringen.de) einzureichen. Das Formular für den Rechtschutzantrag kann in unserer Geschäftsstelle angefordert oder hier heruntergeladen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Mario Köhler
(Vorsitzender) -
25.11.2025Treffen mit CDU-Fraktion des LandtagesMehr lesenAm 4.11. traf sich der Vorsitzende unseres Verbandes, Herr Mario Köhler, im Rahmen eines Empfangs der CDU- Fraktion des Landtages, welche ihren 35. Jahrestag beging, mit dem Ministerpräsidenten unseres Freistaates. In einem Gespräch am Rande der Veranstaltung wurden Meinungen zur Weiterentwicklung des beruflichen Schulwesens in Thüringen ausgetauscht.
- 12.11.2025 - Constanze SchäferEinladung zum November StammtischMehr lesen
Liebe Mitglieder des Regionalverbandes Ostthüringen,
heute möchte ich Sie wieder ganz herzlich zu unserem November-Stammtisch einladen.
(routinemäßig letzter Dienstag im ungeraden Monat)Wir möchten den Termin als Jahresabschluss nutzen und uns bei allen mit einer kleinen „Finanzspritze“ zum Essen für die rege Zusammenarbeit in 2025 bedanken.
Um auch dem netten Betreiberehepaar Antje & Patrick Ernst des „Rennerdorfes“ die Arbeit in der stressigen Vorweihnachtszeit etwas zu erleichtern, sende ich die „weihnachtliche“ Karte für Gruppen mit und bitte um eine verbindliche Vorbestellung des Essens!Darum bitte ich um eine Zusage der Teilnahme bis zum 18.11.2025
November-Stammtisch
am: 25.11.2025
ab: 18:00 Uhr
in der: Gaststätte "Zum Rennerdorf", Theobald-Renner-Straße 13, Lobeda-West
- TOP1: Berichte aus der Arbeit im BPR und HPR
- TOP2: Bericht von den Hauptvorstandssitzungen am 27.09.2025 und 22.11.2025
- TOP3: Bericht vom Kontaktlehrertreffen am 22.10.2025
- TOP4: Neues aus den (unseren) Sozialen Medien
- TOP5: Thema des Stammtisches: KI in der Schule – Ideen, Anregungen, Erfahrungen
- TOP 6: Sonstiges
Wie immer bitte ich um eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme, damit ich die konkrete Platzanzahl organisieren kann.
(schaeferconstanze@gmx.de oder info@blv-thueringen.de)Beigefügt eine Version zum Aushang in Ihren Schulen oder zum Weiterleiten im Kollegium.
Mit freundlichen Grüßen
Constanze Schäfer
RV-Vorsitzende Ost/Vorstandsmitglied Finanzen -
25.09.2025 - Mario Köhler - VorsitzenderTreffen mit der LINKENMehr lesenAm 15.08.2025 fand ein Treffen zwischen Herrn Schaft, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Frau Wischmeyer, dem Vorsitzenden des BLV, Herrn Köhler und der stellv. Vorsitzenden des BLV, Frau Schmiedeknecht, statt. Anlass waren Überlegungen von Herrn Schaft, bei der Ausbildung von Berufsschullehrern und –lehrerinnen in Thüringen, die Ressourcen der Fachhochschulen und Universitäten unseres Freistaates zu bündeln. In einem Meinungsaustausch wiesen Frau Schmiedeknecht und Herr Köhler darauf hin, dass bei Konzipierung eines Curriculums für solch einen Studiengang an zwei Lernorten, vorab geklärt sein muss, welcher Abschluss vergeben wird, denn von diesem ist letztendlich der spätere Einsatz der Absolventen, ob als Fachpraxislehrer oder Fachtheorielehrer, abhängig.
Des Weiteren wurde seitens des BLV nochmals auf die ungünstige Altersstruktur der Lehrerinnen und Lehrer an den berufsbildenden Schulen verwiesen und eine Regelung angemahnt, durch die es ermöglicht wird, dass Fachpraxislehrer und –lehrerinnen einen erhöhten Anteil an fachtheoretischen Unterricht in der Schulform Berufsschule, bei entsprechender Vergütung, zu leisten.
Mario Köhler
(Vorsitzender)
- 24.09.2025 - Kay-Uwe Nowak-RothEinladung zum Kontaktlehrertreffen 2025 BLVMehr lesen
Sehr geehrte Kontaktlehrerinnen und Kontaktlehrer,
wie bereits in den letzten Jahren, führen wir auch dieses Jahr ein Treffen der Kontaktlehrer des Verbandes durch. Zu diesem Treffen laden wir euch recht herzlich ein.
Termin: 22. Oktober 2025 ab 15.00 bis ca. 17.30 Uhr
Ort: SBSZ „Hugo Mairich“, Gotha, Kindleberstraße 99b, Raum E106
Tagesordnung:
• 14.30 – 15.00 Uhr Ankommen und Gespräche
• 15.30 Uhr Begrüßung
• Aktuelles aus dem Verband
• Anregungen und Fragen aus den einzelnen Schulen
• Diskussion
• Zielstellungen für die zukünftige Arbeit des VerbandesWenn Sie eine Mandatsbescheinigung zur Freistellung für Ihre Dienststelle benötigen, dann wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des BLV.
Bitte beachten Sie unbedingt die RÜCKMELDUNG bis spätestens zum 02.10.2025 an die E-Mail: info@blv-thueringen.de
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Kay-Uwe Nowak-Roth
Vorstandsmitglied/RV-WestSollte es an Ihrer Schule keinen Kontaktlehrer des Verbandes geben, freuen wir uns, wenn Sie Interesse haben, diese Aufgabe zu übernehmen. Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme am Treffen ein.
- 07.05.2025 - Mario KöhlerEinladung zur Infoveranstaltung Berechnung der PensionMehr lesen
Wie berechnet sich die Pension eines Beamten/ einer Beamtin?
Zu diesem Thema lädt der BLV zu einer informellen Veranstaltung ein.
- Wann?
- Donnerstag, den 19.06.2025 um 15.00 Uhr
- Wo?
- Erfurt; Juri – Gagarin – Ring 53,
- Geschäftsstelle der HUK – Coburg - Beratungsraum in der 1. Etage
- Referent: Herr Rene Plathe (BBBank)
Anmeldung: Über die Geschäftsstelle des BLV; info@blv-thueringen.de
Die Teilnahme ist für alle interessierte Kolleginnen und Kollegen möglich. Für BLV -Mitglieder ist sie kostenlos, für Nichtmitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 20 Euro. Diese ist vor Beginn der Veranstaltung bar zu entrichten. Da die Raumkapazität begrenzt ist, wird über die Teilnahme nach Reihenfolge der Anmeldung entschieden. BLV – Mitglieder werden bevorzugt behandelt.
- Wann?
- 04.04.2025 - Mario Köhler - VorsitzenderVIII. Gewerkschaftstag des Thüringer BeamtenbundesMehr lesen
Am 18./19.03.2025 fand in Friedrichroda der Gewerkschaftstag unseres Dachverbandes statt. Neben dem Vorsitzenden, Herrn Mario Köhler, waren Frau Sylvia Furch, Frau Katharina Lengyel und Herr Kay – Uwe Nowack – Roth weitere Delegierte unseres Verbandes.
Sie bestimmten mit den Delegierten der anderen Fachgewerkschaften des tbb die Arbeitsschwerpunkte für die kommenden fünf Jahre.
In der öffentlichen Veranstaltung zollte der Ministerpräsident, Herr Mario Voigt, in seiner Rede den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Thüringen die Wertschätzung der Landesregierung für die tägliche, oft nicht leichte Arbeit.
Der Vorsitzende des tbb, Herr Frank Schönborn, wurde für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.
- 31.03.2025 - Constanze SchäferVorstellung Vorstandsmitglied für FinanzenMehr lesen
Constanze Schäfer
Vorstandsmitglied für Finanzengeb. 1961 in Jena, verheiratet, 2 Kinder
Lehrerin für Mathematik, Physik, Informatik und Bautechnik
an der SBBS für Gesundheit und Soziales Jena- seit 1997
Verbandsmitglied - seit 2013
Vorstandsmitglied für Finanzen - 2014 – 2017
Mitglied im ÖPR der SBSZ Jena - Göschwitz - seit 2018
Vorsitzende des RV Ost - seit 2018
Mitglied im BPR am SSA Ostthüringen - seit 2022
Mitglied im ÖPR der SBBS für Gesundheit und Soziales Jena
- seit 1997
- 31.03.2025 - Kay-Uwe Nowak-RothVorstellung Vorstandsmitglied Leitung der AusschussarbeitMehr lesen
Ich bin Diplomingenieur für Maschinenbau und seit 2004 als Fachtheorielehrer im gewerblich technischen Bereich, an verschiedenen Berufsbildenden Schulen des Landes Thüringen tätig.
Als ehemaliger Seiteneinsteiger weiß ich, welche Chancen aber auch besonderen Herausforderungen diese Tätigkeit an einen stellt.
Dabei ist es wichtig auf dem Weg durch die verschiedenen Stufen der Qualifizierung immer einen kompetenten und verlässlichen Partner an seiner Seite zu haben. Diesen Partner habe ich im Thüringer Berufsschullehrerverband gefunden.
Hier ein kurzer Steckbrief über mich:
Familienstand: verheiratet
Kinder: 1 TochterWerdegang und bisherige Tätigkeiten (gekürzt)
1983-1986
Ausbildung, Berufsausbildung mit Abitur; Facharbeiter für Werkzeugbau
1988-1994
„Otto von Guericke“ Universität Magdeburg, TU-BraunschweigDiplom-Studiengang Maschinenbau
Abschluss: Diplom-Ingenieur (master of science)
Aufbaustudium: Elektrotechnik
1994-2004
Tätigkeiten in der Wirtschaft- Mannesmann-Demag, Entwicklungsingenieur
- EADS/ Airbus, Projektleiter für Fertigungsmittelbau
- ADIB-Gruppe, technische Geschäftsleitung, internationale Projekte
- Raifeisen Pflanzenschutztechnik GmbH, technische Geschäftsleitung, internationale Projekte/ internationale Zusammenarbeit
2004
Einstieg in den staatlichen Schuldienst des Landes Thüringen
2004-2014
Berufsschulzentrum + Mefa Bad Salzungen- Fachbereich Metalltechnik/ Maschinenbau
- Berufsbegleitende Nachqualifizierung: „200h Seminar“, Anerkennung 1.Staatsexamen Metalltechnik/ Mathematik
- Berufsbegleitende Nachqualifizierung, Studienseminar für berufsbildende Schulen 2. Staatsexamen
seit 2014
Berufsschulzentrum „Hugo Mairich“ Gotha- Fachbereich Metalltechnik/ Kunststofftechnik
- Seit 2021 Fachbereichsleiter Fachbereich Kunststofftechnik
seit 2008
Mitglied ÖPR Berufsschulzentrum „Hugo Mairich“ Gotha
seit 2024
Mitglied Bezirkspersonalrat SSA-West-Thüringen - 21.02.2025 - Silvia FurchVorstellung Vorstandsmitglied Fachbereich Gewerbe und Technik (Fachbereich 1)Mehr lesen
Stellvertreter für gewerblich-technischen Bereich
Name: Silvia Furch
Alter: 63
Schule: SBSZ Arnstadt- IlmenauAbschluss als Diplomingenieurpädagoge für Elektrotechnik/Elektronik an der TU Dresden 1986
Momentane Tätigkeiten:
· Fachenglischlehrer im gewerblichen Bereich in Teilzeit am SBSZ Ilmenau
· Fachenglischlehrer für Technikerausbildung
· Maschinenbau am EBZ Erfurt
· Ehrenamt als stellvertretende Vorsitzende im BLV Thüringen
· ÖPR- Vorsitzende am SBSZ Arn-Ilm
· Teilzeitrentner
Mitgliedschaft im BLV seit 2016 und auch gleichzeitig Stellvertretende Vorsitzende für den gewerblichen Bereich
Hobbies:
Jagd, meine zwei Hunde, Skifahren, Kajakfahren, Hochseeangeln, Bogenschießen, mein Garten und natürlich meine zwei Enkel
- 19.02.2025 - Katharina LengyelVorstellung Vorstandsmitglied Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung (Fachbereich 2)Mehr lesen
Vorstandsmitglied
Frau Katharina Lengyel
(stellv. Vorsitzende - Leitung Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung) stellt sich vor.
Ich bin studierte Wirtschaftspädagogin mit dem Zweitfach Sozialkunde. Ich engagiere mich viel in Vereinen. Daher setze ich mich nun auch gerne aktiv für die Belange der Berufsschullehrer in Thüringen ein. Ich bin seit 2024 im Vorstand des BLV.Hier ein kurzer Steckbrief über mich:
- Familienstand: verheiratet
- Kinder: drei Söhne
Werdegang
08.2004 – 06.2007
Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel
VBH / Ludwig-Erhard-Schule Erfurt10.2007 – 10.2017
Kaufmännische Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen und Unternehmen10.2008 – 03.2021
Studium an der FSU JenaStudiengang: „Wirtschaftspädagogik“ mit Zweitfach Sozialkunde
Abschluss: März 2021 / Master of Education02.2019 – 08.2020
Personalabteilung des Staatlichen Schulamtes MittelthüringenBetreuung der Erfurter Regelschulen und der Thüringer Gemeinschaftsschulen
01.2021 – 04.2021
Personalabteilung des TMBJS Referat 3 705.2021 – 01.2024
Lehramtsanwärterin im Thüringer Schuldienst
(Wirtschaft / Sozialkunde)02.2024 – jetzt
Lehrkraft an der Ludwig-Erhard-Schule Erfurt
Schwerpunkt im Bereich Spedition und EinzelhandelIch werde mich zukünftig auch weiterhin für die Belange der Berufsschullehrer einsetzen, da diese sehr speziell sind und sich von den allgemeinbildenden Schulen unterscheiden. Ich sehe meine Mitgliedschaft im BLV als Berufsschullehrerin daher als absolut notwendig an.
Ich bin sehr dankbar für das Netzwerk und die Erfahrungen anderer Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen, welches bei Problemlösungen schnell und unkompliziert sehr hilfreich ist.
Katharina Lengyel
- 16.01.2025 - Sara SchmiedeknechtVorstellung Vorstandsmitglied Fachbereich Gesundheit und Soziales (Fachbereich 3)Mehr lesen
Mein Name ist Sara Schmiedeknecht, ich bin 1988er Baujahr, verheiratet und habe zwei Kinder. Seit 2017 bin ich als Lehrerin für fachpraktischen Unterricht in verschiedenen Gesundheitsfachberufen, sowie im örtlichen Personaltrat, der SBBS für Gesundheit und Soziales in Jena tätig. Ich bin seit 2018 BLV-Mitglied und schon fast genauso lang, zunächst im Haupt- und später im geschäftsführenden Vorstand für den Fachbereich Gesundheit und Soziales, aktiv.
Ich sehe eine Mitgliedschaft im BLV als Berufsschullehrerin als absolut notwendig, da unsere Probleme und Themen, sich meiner Meinung nach, doch sehr von denen der anderen allgemeinbildenden Schulen unterscheiden. Ich selbst konnte mit der Expertise der verschiedenen Gremien und Mitglieder in den letzten Jahren viele Anliegen schnell, unkompliziert und bedarfsgerecht lösen und holte mir dadurch viel Rückhalt und Hilfe für meinen Schulalltag. Ich bin sehr dankbar durch die Verbandsarbeit die Möglichkeit zu haben, Angelegenheiten aus der Berufsschule in die höchsten schulpolitischen Ebenen Thüringens und Deutschlands tragen zu können.
- 14.01.2025 - Mario KöhlerVorstellung Vorsitzender des BLV THüringenMehr lesen
Ich studierte an der TU Dresden Berufspädagogik und arbeite seit dem 01.03.1987 als Berufsschullehrer für Technische Chemie. Meine berufliche Laufbahn begann ich an der ehemaligen Betriebsschule von Jenapharm und arbeite heute am SBSZ Jena-Göschwitz, eines der größten Berufsschulzentren in Thüringen.
Seit dem 01.07.1990 bin ich Mitglied des TVB. In diesem Verband war ich ab 2001 Schatzmeister. Im BLV Thüringen, welcher durch Verschmelzung von TVB und VLW 2010 entstand, war ich bis 2013 Vorstandsmitglied für Finanzen, danach stellv. Vorsitzender für den Bereich Gewerbe und Technik, ehe ich auf der Vertreterversammlung 2016 zum Vorsitzenden dieses Verbandes gewählt wurde. In dieser Funktion wurde ich auf den Vertreterversammlungen 2019 und 2024 erneut bestätigt.
Seit 2013 vertrete ich die Interessen der der Lehrerinnen und Lehrer an den berufsbildenden Schulen im Hauptpersonalrat des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.
- 14.01.2025 - Birgit HainVorstellung Vorstandsmitglied für ÖffentlichkeitsarbeitMehr lesen
Ich bin Diplomgewerbelehrerin für Datenverarbeitung und Mathematik und setze mich aktiv für die Belange der Berufsschullehrer in Thüringen ein. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich seit 2010 im Vorstand des BLV.
Hier ein kurzer Steckbrief über mich:
- 56 Jahre
- verheiratet, 2 Kinder
Beruflicher Werdegang und bisherige Tätigkeiten:
- 1985 – 1988
Ausbildung BMSR-Techniker mit Abitur - 1988 – 1993
Studium Diplomgewerbelehrer für Datenverarbeitung/Mathematik an der Technischen Universität Dresden - 1993 – 1995
Referendariat in Thüringen, Ausbildungsschule Mühlhausen - 1995 – 2000
Lehrerin an der SBBS Jena – Burgau, tätig in der dualen Ausbildung in gewerblich-technischen Berufen (Bauberufe, Laboranten), Höhere Berufsfachschule, Fachoberschule Technik, Stundenplanerin - 2000 – 2008
Lehrerin und Oberstufenleiterin an der Karl-Volkmar-Stoy-Schule in Jena, von 2001 bis 2008 beauftragt mit den Aufgaben der stellv. Schulleiterin - seit 2008
Referentin am Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien in verschiedenen Aufgabenfeldern - seit 2023
Referentin im Referat Berufsbildender Bereich im ThILLM, Bereich Gewerbe/Technik
- 07.01.2025 - VorstandBeitragserhöhungMehr lesen
(bereits im November 2024 per Mail an alle Mitglieder und Kontaktlehrer (mit gültiger E-Mail-Adresse) versendet)
- 30.09.2024 - GeschäftsstelleSind Sie zeitgemäß versichert?Mehr lesen
Onlinevortrag Versicherung am 6. November 2024 | 17.00 Uhr – 18.30 Uhr
- 17.09.2024 - VorstandVertreterversammlung BLV ThüringenMehr lesen
Am 26.10.2024 findet die 5. Delegiertenversammlung des BLV Thüringen statt.
Tagungsort:
Gutspark Holzdorf
Otto-Krebs-Weg 5
99438 Weimar-Holzdorf
Samstag, 26.Oktober 2024, 10:00 bis ca. 16:00 Uhr
Dazu sind neben den bereits vorgeschlagenen Delegierten selbstverständlich auch Gäste herzlich eingeladen.
Dazu melden sich interessierte Mitglieder bitte im Vorfeld per Mail in der Geschäftsstelle.
- 27.08.2024 - Mario Köhler - VorsitzenderInfo-Schreiben TMBJS/WenkMehr lesen
Seit Frühjahr 2023 ist der BLV mit den anderen Interessenvertretungen der Lehrer und Lehrerinnen an den allgemeinbildenden Schulen mit dem TMBJS im Gespräch, um den derzeitigen Lehrermangel abzumildern. Konkret geht es dabei um folgende Forderungen:
- Einführung einer „Bindungsprämie“ mit dem Ziel, Lehrer und Lehrerinnen bis zum Erreichen des Regelpensionseintrittsalters im Schuldienst zu halten.
- Bezahlung von Mehrarbeit ab der ersten Unterrichtsstunde
- Neuregelung der Altersabminderung
- Vorverlagerung von Pflichtstunden aus kommenden Schuljahren –Führung eines Ansparkontos
Diese Gespräche wurden nun am 19.07.2024 beendet. Die endgültigen Antworten aus dem TMBJS sind in unseren Mitgliederinformationen unter „Stand der Umsetzung der Zielvereinbarung Mehrarbeit und Arbeitszeitkonto vom 25.09.2023“ nachzulesen.
- 07.08.2024 - Mario Köhler - VorsitzenderAktualisierte Wahlprüfsteine Landtagswahl 2024 - Antworten der ParteienMehr lesen
Zu den anstehenden Landtagswahlen am 01.09. hat unser Verband allen im Landtag vertretenen Parteien Fragen zur Zukunft der beruflichen Schulen in Thüringen sowie der Fort- und Weiterbildung gestellt und um Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie zur Behebung des Lehrermangels an den beruflichen Schulen gebeten. Die Fragen und die entsprechenden Antworten hierzu finden Sie im nachstehenden PDF-Dokument.
- 27.06.2024 - Jeannette Machleidt - GeschäftsstelleDer BLV Thüringen hat eine neue GleichstellungsbeauftragteMehr lesen
Unsere neue Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte des BLV Thüringen stellt sich vor:
Mein Name ist Birgit Michail.
Ich wohne und arbeite in Bad Salzungen, bin 55 Jahre, verheiratet und Mutter von drei Kindern.
Beruflich habe ich in der DDR den Beruf der Kindergärtnerin erlernt und auch 4 Jahre im Kindergarten als Gruppenerzieherin gearbeitet.
Im Zuge der Wende musste ich mich neu orientieren und habe ein Studium der Sozialpädagogik mit einem Diplom der Sozialarbeit und Sozialpädagogik abgeschlossen.
Nach dem Studium habe ich als Sozialarbeiterin in der Berufsausbildung und Berufsvorbereitung bei verschiedenen Trägern gearbeitet.
Unter anderem war ich über 10 Jahre als Schulsozialarbeiterin in meiner jetzigen Schule, dem SBBZ und MEFA in Bad Salzungen tätig.
Seit Ende 2019 arbeite ich als Berufsschullehrerin und unterrichte angehende Kinderpfleger und Heilerziehungspfleger und habe die Stelle der Beratungslehrerin des SBBZ und MEFA übernommen.
Ich bin zwar kein Fan des „Genderns“, wie man an meinem Text erkennen kann, dennoch ist mir das Thema der Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sehr wichtig.
Da mein Mann viele Jahre als Fernfahrer tätig war, kann ich von mir behaupten, auch eine Zeit lang „alleinerziehend“ gewesen zu sein. Daher kenne ich viele Probleme von Frauen im Berufsleben aus eigenem Erleben und fühle mich durch eigenes Erleben gut gerüstet für die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten.
Birgit Michail
-
13.06.2024 - Jeannette MachleidtPetitionsübergabe in Suhl am 29.5.2024Mehr lesenDie Fotos wurden uns freundlicherweise von Bastian Frank zur Verfügung gestellt.
- 23.04.2024 - Mario Köhler VorsitzenderPetition zum Thema FachpraxislehrerMehr lesen
Jetzt die Petition zeichnen: Für die Abschaffung des Begriffs
„Fachpraxislehrer“ und die damit verbundene Diskriminierung - 14.03.2024 - Mario Köhler VorsitzenderVortrag zum Thema "Die Grenzen der Loyalität im öffentlichen Dienst" am 17. April 2024 - 18.00 Uhr im Thüringer LandtagMehr lesen
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
gemeinsam mit seinem Mitgliedsverband VHDT - Verband der Verwaltungsbeamten des höheren Dienstes Thüringen veranstaltet der tbb beamtenbund und tarifunion thüringen einen Vortrag zum Thema:
„Die Grenzen der Loyalität im öffentlichen Dienst“
am 17. April 2024 (Mi.)
im Zeitfenster 18 – 20 Uhr
im Thüringer Landtag/Plenarsaal in Erfurt.
Ziel des Fachvortrags ist es, das Spannungsfeld zwischen Verfassungstreue der Beamten einerseits -und der Loyalitätspflicht andererseits- aufzuzeigen.
Referentin ist:
Prof. Dr. Anna Leisner-Egensperger
Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Hier geht’s zur Anmeldung: Online-Anmeldung
- 25.01.2024 - Mario Köhler VorsitzenderDidacta in KölnMehr lesen
Vom 20.02. - 24.02. findet in Köln die didacta statt (www.didacta-koeln.de). Diese wird als Fortbildung anerkannt. Unsere Mitglieder können hierfür Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 7 Euro erwerben. Bei Interesse bitte per Mail an die Geschäftsstelle wenden.
- 18.01.2024 - Mario Köhler VorsitzenderZahlung des Inflationsausgleichs erfolgt erst im FrühjahrMehr lesen
Details hierzu im folgenden Dokument.
- 18.12.2023 - GeschäftsstelleDer BLV Thüringen bei den Sozialen MedienMehr lesen
Ab sofort finden Sie den BLV Thüringen auch bei Instagram und Facebook.
Folgen Sie uns dort gern!
Und lassen Sie sich unbeding auf der hiesigen Webseite für den internen Bereich freischalten, dann erhalten Sie vielseitige Information und Tipps rund um das Thema des Berufsschullehrers/Berufsschullehrerin.
-
29.11.2023 - Mario Köhler - VorsitzenderDemo am 18.11.2023 in ErfurtMehr lesenAm Samstag, den 18.11.2023 trafen sich Mitglieder unseres Verbandes in Erfurt, um, gemeinsam mit Mitgliedern anderer Fachgewerkschaften des Thüringer Beamtenbundes, lautstark ihren Unmut über den derzeitigen Stand der Tarifverhandlungen zu bekunden.
Nach zwei von insgesamt drei geplanten Verhandlungsrunden liegt seitens unseres Arbeitgebers noch immer kein Tarifangebot vor, über welches verhandelt werden könnte. Auf unsere Forderung „10,5% mehr, mindestens 500 Euro“ ist der Arbeitgeber nicht eingegangen. Dieses Verhalten unseres Arbeitgebers betrachten wir als Geringschätzung unserer Arbeit. In Anbetracht des zunehmenden Lehrermangels an unseren berufsbildenden Schulen ist dies einfach nur traurig. Sollte am Ende der dritten Verhandlungsrunde kein Tarifergebnis vorliegen, werden wir unsere Arbeitskampfmaßnahmen verschärfen müssen.
Mario Köhler
(Vorsitzender) -
06.10.2023 - Mario Köhler - Vorstand BLV ThüringenErster Teil des Personalentwicklungskonzeptes Schule unterzeichnetMehr lesenAm 25.09.2023 unterzeichnete der BLV, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Thüringer Philologenverbandes, des Thüringer Lehrerverbandes und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zwei Vereinbarungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte im staatlichen Schuldienst. Die Vereinbarungen umfassen zum einen Verbesserungen für Seiteneinsteiger in den Schuldienst und zum anderen eine Zielvereinbarung zur Schaffung rechtlicher Voraussetzungen für faire Mehrarbeit und zu einem Unterrichtskontomodell.
Kernpunkte der Verbesserung des Seiteneinstiegs sind eine Willkommenskultur in den Schulen, eine bessere Einarbeitung und pädagogische Begleitung der neuen Kolleginnen und Kollegen und verminderte Unterrichtsverpflichtungen für diese sowie zusätzliche Stundenzuweisungen für Ausbildungsschulen.
Des Weiteren wurde vereinbart, ein Modell zu entwickeln, das freiwillige Mehrarbeit genauso wie attraktive Vergütungsmöglichkeiten dafür umfasst.
Nach der Unterzeichnung bedankte sich unser Verband für die diesbezügliche vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen und Vertretern des TMBJS. Weiterhin wurde unsererseits darauf hingewiesen, dass auch unsere noch aktiv im Schuldienst tätigen älteren Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen werden dürfen. Wenn man möchte, dass diese bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze im Schuldienst verbleiben, sollten sie von unnötigen Aufgaben bzw. Bürokratie entlastet werden. Außerdem sollte geprüft werden, diese, wenn gewünscht, stärker in die pädagogische Begleitung von Seiteneinsteigern einzubinden und dafür einen Teil ihrer Unterrichtsverpflichtungen zu erlassen.
Mario Köhler
(Vorsitzender)
- 23.06.2023 - Mario Köhler VorsitzenderAG Fachpraxislehrer gegründetMehr lesen
Am 25.05.2023 wurde die Arbeitsgruppe Fachpraxislehrer des BLV Thüringen gegründet. Zum Vorsitzenden dieser Arbeitsgruppe wurde von den anwesenden Mitgliedern, welche alle Fachpraxislehrer und – lehrerinnen sind, Herr Hans Alt vom SBZ Weimar gewählt.
Weitere Mitglieder sind derzeit Frau Gerlinde Dünkel, Herr Oliver Jäger, Herr Martin Jahn und Frau Sara Schmiedeknecht. Die Gründungsmitglieder haben folgende Arbeitsziele formuliert:
1. Sensibilisierung der Landespolitiker(innen) und anderer Entscheidungsträger im TMBJS bzw. Staatlichen Schulämtern, dass an den berufsbildenden Schulen neben den Fachtheorielehrern und -lehrerinnen, auch Lehrer und Lehrerinnen für Fachpraxis Unterricht erteilen.
2. Verbesserung der Besoldung der Fachpraxislehrer und -lehrerinnen.
3. Schaffung von Qualifizierungsmöglichkeiten, um sich zum Fachtheorielehrer bzw. -lehrerin fortzubilden.
4. Installation einer grundständigen Ausbildung zum Fachpraxislehrer bzw. -lehrerin in Thüringen.
Den Mitgliedern dieser AG ist bewusst, dass sich diese Arbeitsziele nicht von heute auf morgen erreichen lassen, aber dennoch angegangen werden müssen, um die Qualität der beruflichen Bildung an den staatlichen berufsbildenden Schulen in Thüringen auch in der Zukunft zu sichern. Je mehr Mitglieder diese Arbeitsgruppe hat, desto effektiver deren Arbeit. Kolleginnen und Kollegen, insbesondere Fachpraxislehrer bzw. -lehrerinnen, welche in dieser Arbeitsgruppe mitarbeiten möchten, melden sich in unserer Geschäftsstelle in 99099 Erfurt, Linderbacher Weg 30 (Tel. 0361 679 621 92; Mail info@blv-thueringen.de).
Mario Köhler
Vorsitzender BLV Thüringen - 25.05.2023 - GeschäftsstelleKrank ohne KrankenscheinMehr lesen
Info zum Thema im Mitgliederbereich.
- 25.05.2023 - Angelika Neuland/Mario KöhlerKrank ohne KrankenscheinMehr lesen
Krank ohne Krankenschein…..
Die Lehrerdienstordnung schreibt vor:
§ 13 Abwesenheit
(1) Erkrankt ein Lehrer, ein Erzieher oder eine Sonderpädagogische Fachkraft oder ist er aus zwingenden Gründen verhindert, seinem Dienst nachzukommen, so gibt er dem Schulleiter davon unverzüglich Kenntnis unter Angabe der Gründe und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung.
Dauert die Erkrankung länger als drei Tage, legt er ein ärztliches Attest spätestens am darauffolgenden allgemeinen Arbeitstag vor, aus dem die voraussichtliche Dauer der Erkrankung ersichtlich sein muss.
In besonderen Einzelfällen kann die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher verlangt werden.
Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Bedienstete verpflichtet, unverzüglich eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Der Schulleiter informiert hiervon die Schulaufsichtsbehörde.
Entsprechend dieser Vorlage sind Schulleiteranweisungen oder Lehrerkonferenzbeschlüsse für a l l e Beschäftigten der Dienststelle pauschal vom 1. Tag der Erkrankung einen Krankenschein vorzulegen n i c h t i g !
Lediglich in konkreten EINZELFÄLLEN ist dies mit Begründung festlegbar.
- 12.05.2023 - Mario Köhler VorsitzenderKlarstellung zum Umgang mit Anträgen auf vorzeitigen Ruhestand/Aufhebung des Arbeitsverhältnisses/Teilzeit und SabbaticalMehr lesen
Viele Kolleginnen und Kollegen, welche Anträge auf vorzeitige Versetzung in den Ruhestand bzw. auf Aufhebung des Arbeitsverhältnisses gestellt haben sind derzeit durch zum Teil recht unterschiedlicher Aussagen zum Umgang mit diesen Anträgen irritiert. Diese Aussagen reichen von: "Auf Grund des derzeitigen Lehrermangels kann kein(e) Lehrer(in) in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden." über "Alle Anträge bleiben unbearbeitet, bis eine klare Anweisung aus dem TMBJS kommt." und "Es werden nur die Anträge bearbeitet, in denen gesundheitliche Gründe geltend gemacht werden." Seitens des TMBJS erging an alle Schulämter ein Schreiben, aus dem hervorgeht, dass alle Anträge bearbeitet, insofern diese begründet sind und darüber zu entscheiden ist. Der Inhalt dieses Schreibens ist auf unserer Homepage unter: Mitgliederinformationen - TMBJS veröffentlicht. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Genehmigung eines Antrag auf vorzeitige Versetzung in den Ruhestand nach § 26 Abs. 1 Thüringer Beamtengesetz eine "Kann - Bestimmung" ist und nicht automatisch zu einem positiven Bescheid hierüber führen muss, auch wenn es in der Vergangenheit oft so geschehen ist.
- 11.04.2023 - Jeannette Machleidt Geschäftsstelle BLV ThüringenUmgang mit der KommentarfunktionMehr lesen
Als Nutzer unserer Webseite steht Ihnen bei vielen Beiträgen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Bitte beachten Sie dabei, dass wir es uns vorbehalten, Kommentare nicht freizugeben, wenn diese eine Anfrage zu einer (rechtlichen) Beratung beinhalten. Dies sollte auch in Ihrem Interesse sein, da Kommentare von allen Nutzern einsehbar sind.
Wenden Sie sich in solchen Fällen gern direkt per Mail (info@blv-thueringen.de) an die Geschäftsstelle und geben Sie kurz das Thema und Ihre Mitgliedsnummer an. Diese finden Sie u. a. auf den Beitragsbestätigungen oder den Abbuchungen der Mitgliedsbeiträge.
- 11.04.2023 - Angelika Neuland Ausschuss DienstrechtUmgang mit Post an Beschäftigte der DienststelleMehr lesen
Ist ein Brief an die Dienststelle gesendet und steht erst nach der Dienststelle der Name oder z.Hd. , dann wird der Brief im Sekr. geöffnet und dann dem Beschäftigten zugestellt.
Ist ein Brief vorerst an eine Person namentlich und mit dem Vermerk: Persönlich/Vertraulich versehen und danach die Adresse der Dienststelle
stehend, darf der Brief nicht geöffnet werden und muss verschlossen im Postfach der Person abgelegt werden.Dies sollte innerhalb der Schule kommuniziert und geregelt werden.
Sollte es nicht gelingen, muss es thematisiert werden.
Beschäftigte des Sekretariats unterstehen dem Landratsamt, die Schulleitung ist ihnen gegenüber weisungsberechtigt.
MfG A. Neuland (BLV- Thüringen Ausschuss Dienstrecht)
- 23.03.2023 - Angelika Neuland Auschuss Dienstrecht und Vorsitzende RV WestERGEBNISSE des Verbindungslehrertreffens vom 15.03.2023Mehr lesen
- 17 Schulen waren vertreten, dabei auch alle Schulamtsbereiche
- vom Hauptvorstand waren unser Vorsitzender, Mario Köhler und Frau Silvia Furch – Fachbereich Gewerblich-Technisch anwesend
Nach Begrüßungs- und Vorstellungsrunde wurde aktiv diskutiert, wie die Arbeit des Verbandes verbessert werden kann und die Mitgliedergewinnung gelingen kann.
- Als erste Maßnahme wurde die bessere Nutzung der homepage benannt.
- Die Umfrage auf der homepage zum BvLB- Heft mitmachen
- Weiterhin sollen kleine Zusammenkünfte an den Schulen und die Sichtbarkeit des Verbandslogos aufmerksam machen.
- BLV- Mitglieder als BLV- Mitglieder ins Gespräch kommen und die Nützlichkeit der Mitgliedschaft deutlich machen.
DEMOKRATIE braucht Berufsgewerkschaften – Berufsschullehrer zu Berufsschullehrer!
Verband fasst VERBÜNDETE zusammen!- Mitarbeit in den Ausschüssen
- Außenwirksamkeit verbessern
- Informationsfluss verbessern
- Flyer themenbezogen und wirksam erstellen, statt BLV-Thüringen –Heft
- Mitarbeit in AG Fachlehrer durch Oliver Jäger
- Kandidatur für Personalratsarbeit in allen Ebenen verstärken.
In diesem Sinne auf weitere gute Zusammenarbeit und Mitgliedsgewinnung
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Neuland ( RV West / Ausschuss Dienst- und Tarifrecht) - 22.03.2023 - Mario Köhler VorsitzenderAusschuss FachpraxislehrerMehr lesen
Seit Jahren leisten unsere Fachpraxislehrerinnen und -lehrer an den berufsbildenden Schulen einen unermüdlichen Einsatz bei der Realisierung der Lehrplaninhalte im fachpraktischen und zum Teil auch fachtheoretischen Unterricht in den verschiedensten Berufsfeldern. Diese Leistung unserer Kolleginnen und Kollegen Fachpraxislehrer wird von unserem Dienstherren leider oft vergessen. Der BLV tritt seit Jahren u.a. für eine bessere Anerkennung dieser Arbeit und Aufstiegsmöglichkeiten zum Fachtheorielehrer(in) ein. Um diese spezifischen Interessen dieses Kollegenkreises zu bündeln und gegenüber unseres Dienstherren zu artikulieren, soll ein Ausschuss Fachpraxislehrer gegründet werden. Interessierte Mitglieder, welche in diesem Ausschuss mitarbeiten möchten, melden sich bitte unter den bekannten Kontaktdaten in unserer Geschäftsstelle.
- 01.03.2023 - Mario Köhler VorsitzenderVersorgung im öffentlichen Dienst für Beamte / Tarifbeschäftigte - Digitalvortrag 19.4.2023Mehr lesen
Infos über den Vortrag finden Sie hier
- 22.02.2023TMBJS – SchreibenMehr lesen
Mit Schreiben vom 23.01.2023 wurden seitens des TMBJS Hinweise zur Durchführung zentraler Abschlussprüfungen, Leistungsfeststellungen, von Prüfungen zum Erwerb von Sprachenzertifikaten sowie von Kompetenztest für das laufende Schuljahr veröffentlicht. Der Inhalt dieses Schreibens ist für unsere Mitglieder im Mitgliederbereich unter TMBJS-Schreiben veröffentlicht.
- 20.02.2023 - Mario Köhler VorsitzenderOnline-Umfrage zur Verbandszeitschrift "Bildung und Beruf"Mehr lesen
Unser Dachverband BvLB bittet um Unterstützung:
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Wir optimieren derzeit unsere Verbandszeitschrift „Bildung und Beruf“ für unsere Mitglieder.
Damit die Wünsche und Anregungen unserer Verbandsmitglieder einfließen können, bitten wir um Ihre Unterstützung bei der Durchführung der von uns vorbereiteten Umfrage.Details und einen QR-Code direkt zur Umfrage finden Sie auch im Anhang.
*******************************************
-
20.02.2023 - Mario KöhlerTreffen mit der bildungspolitischen Sprecherin der parlamentarischen Gruppe der FDPMehr lesenAm 09.02.2023 fand ein Treffen zwischen Frau Baum, bildungspolitische Sprecherin der parlamentarischen Gruppe der FDP, dem Vorsitzenden des BLV, Herrn Köhler und der stellv. Vorsitzenden des Verbandes, Frau Silvia Furch, statt. Anlass war eine Äußerung von Frau Baum in den Thüringer Tageszeitungen der FUNKE – Mediengruppe, wonach Azubis das für ihren Beruf wesentliche Wissen in der Firma vermittelt bekommen. In einem 90 minütigem Gespräch hob Frau Baum die Wichtigkeit der theoretischen Ausbildung an den Berufsschulen hervor und stellte klar, dass auch in Zukunft Berufsschulen in Thüringen ihre Existenzberechtigung haben werden. Im weiteren Verlauf dieses Gespräches tauschten die beiden Vertreter unseres Verbandes und Frau Baum pro- und kontra Argumente zur Zukunft der schulischen Abschlussprüfung sowie einer neuen, möglichen Arbeitszeitregelung für Berufsschullehrerinnen und –lehrer aus.
Mario Köhler
Vorsitzender
- 04.02.2023 - Vorsitzender Mario KöhlerNeues AktuellblattMehr lesen
BLV lehnt Vorschläge der SWK zur kurz und mittelfristigen Behebung des Lehrermangels ab
Letzte Woche empfahlen die Mitglieder der ständigen wissenschaftlichen Kommission (SWK), ein Beratergremium der KMK, einige Maßnahmen, um den sich weiter zuspitzenden Lehrermangel zu entschärfen. Diese sind u.a.:
Weniger Teilzeitmöglichkeiten für Lehrkräfte
Der BLV lehnt diese Maßnahme ab, da Lehrkräfte, welche in Teilzeit arbeiten dies nicht aus Jux und Tollerei tun, sondern sie ernsthafte Gründe, wie z.B. Versorgung pflegebedürftiger Eltern oder kleiner Kinder, haben. Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte an den berufsbildenden Schulen beträgt 52 Jahre. Unsere Kolleginnen und Kollegen der „Ü 55 - Generation“ haben das berufliche Schulwesen in den neunziger Jahren mitaufgebaut. Als „Dank“ hierfür hat man 2018 die Beförderungsmöglichkeit nach A 14 abgeschafft. Viele von ihnen sind erschöpft und nicht mehr in der Lage weiter in Vollzeit zu arbeiten bzw. sobald als möglich in den vorzeitigen Ruhestand zu treten.
Reaktivierung von bereits im Ruhestand befindlicher Lehrkräfte
Aus den oben benannten Gründen bedarf es starker Anreize, um diese Maßnahme zum Erfolg werden zu lassen. Wieviel unserer sich im Ruhestand befindlichen Lehrkräfte davon motivieren lassen bleibt abzuwarten.
Vorübergehende Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung
Der BLV lehnt diese Maßnahme ab, da bereits schon jetzt erkennbar ist, dass der Lehrermangel in den nächsten 20 Jahren anhalten wird. Wie soll da ein späterer Freizeitausgleich für bereits jetzt vorgeholten Unterricht erfolgen? Eine finanzielle Vergütung sieht der BLV in Anbetracht der finanziellen Lage des Landeshaushalts ebenfalls kritisch.
Absenkung der Altersermäßigungsstunden bzw. Heraufsetzung des Alters für die Gewährung dieser Stunden
Der BLV lehnt diese Maßnahme ab. Nur weil eine ältere Lehrkraft in der Regel 2 Unterrichtsstunden pro Woche weniger erteilt, heißt das nicht, dass sie in der Woche weniger als 40 Stunden arbeitet. Der Umfang dieser sonstigen unteilbaren Aufgaben hat in den letzten Jahren ständig zugenommen, so dass auch die Kolleginnen und Kollegen dieser Altersgruppe meist mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten.
Hybridunterricht, um nicht vorhandene Lehrkräfte zu ersetzen
Der BLV lehnt diese Maßnahme ab, da bereits jetzt absehbar ist, dass durch Vorbereitung der Lehrkräfte auf diese Unterrichtsform und Durchführung notwendiger Leistungsermittlungen ein erheblicher Mehraufwand entsteht. Um Missverständnissen vorzubeugen, der BLV lehnt den Hybridunterricht an sich nicht ab und befürwortet ihn da, wo er eine sinnvolle Ergänzung der pädagogischen Arbeit ist, z.B. zur Beschulung langzeiterkrankter Schüler oder der Bildung einer größeren Lerngruppe aus unterfrequentierten Berufsschulklassen an mehreren Standorten berufsbildender Schulen.
Der BLV hofft, dass der Ende letzten Jahres zwischen Kultusminister sowie den Gewerkschaften und Verbänden stattgefundene erste Meinungsaustausch hierzu in diesem Jahr weiter fortgeführt wird. Die in den letzten 25 Jahren verfehlte Personalpolitik der Kultusministerin und Kultusminister lässt sich nicht mehr durch wenige Ad-hoc-Maßnahmen, welche auf dem Rücken unserer Kolleginnen und Kollegen ausgetragen werden sollen, in wenigen Jahren beheben!!!
Mario Köhler
(Vorsitzender)
- 07.12.2022 - Mario KöhlerStellungnahme des BLV Thüringen zum Thema BesoldungMehr lesen
Nachstehend finden Sie die Stellungnahme des BLV Thüringen.
Thüringer Landtag
Haushalts- und Finanzausschuss
Jürgen – Fuchs – Str.199096 Erfurt
2022-10-26
22/278/297Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bedanke mich, dass uns die Mitglieder des Haushalts- und Finanzausschuss des Thüringer Landtags die Möglichkeit geben, zum Gesetzentwurf der Landesregierung „Thüringer Gesetz zur Anpassung besoldungs- und versorgungsrechtlicher Vorschriften“ (Drucksache 7/6292) Stellung zu nehmen, welche wir gern wahrnehmen. Zu oben genannten Gesetzentwurf nimmt der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen in Thüringen – Berufsschullehrerverband (BLV) wie folgt Stellung:
Seitens unseres Verbandes wird die beabsichtigte zeitgleiche und systemgerechte Umsetzung der ausgehandelten Tarifergebnisse im Bereich Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Länder auf den Bereich der Beamtenbesoldung begrüßt. Ebenso begrüßenswert ist die Schaffung der Funktionsstelle für die Fachleiterinnen und Fachleiter Pädagogik an den staatlichen Studienseminaren, welche mit A 14 besoldet werden sollen. Durch diese Änderung wurde eine bisherige Gesetzeslücke im Besoldungsgesetz geschlossen. Dieser erfreuliche Umstand kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass an den staatlichen Studienseminaren Fachleiter und Fachleiterinnen erster Klasse, solche mit A 14 Besoldung und zweiter Klasse, welchen lediglich eine nicht ruhegehaltsfähige Zulage gewährt wird, existieren. Die Anzahl der zu betreuenden Lehramtsanwärter und – anwärterinnen sowie der Nachqualifizierer kann nicht das alleinige Maß dafür sein, ob man nach A 14 besoldet wird oder eben nur eine Zulage bekommt. Der BLV wies in der Vergangenheit wiederholt darauf hin, dass durch die derzeit prekäre personelle Situation an den Schulen verstärkt Seiteneinsteiger und – einsteigerinnen in das Schulsystem gelangen, welche auf Grund eines fehlenden Universitätsabschlusses kein zweites Staatsexamen für ein Lehramt erlangen können, aber dennoch eine pädagogische Qualifizierung erhalten müssen. Die Vermittlung dieses Wissens für diese Personengruppe wäre ein geeignetes Aufgabenfeld für Fachleiter und – innen, welche nur wenige Lehramtsanwärter und – anwärterinnen betreuen. In Anbetracht des Umstandes, dass diese Aufgaben wohl längere Zeit, besonders im Bereich der beruflichen Schulen, anfallen werden, wäre dies aus Sicht des BLV Grund genug alle Fachleiter und – leiterinnen eine dem Amt entsprechenden Besoldung zu gewähren. Leider wird auch durch dieses Gesetz zur Anpassung der Besoldung die nunmehr 30 Jahre anhaltende „Flickschusterei“ in der Besoldung, besonders in der Sekundarstufe II an unseren Schulen, weiter fortgesetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Mario Köhler
(Vorsitzender)
- 28.09.2022 - JMHinweis zur Kommentarfunktion/Beratung/KontaktaufnahmeMehr lesen
Hier ein kleiner Hinweis zu unserer Kommentarfunktion innerhalb von Blogbeiträgen.
Bisher wurde diese Funktion aus verschiedenen Gründen nicht genutzt, weshalb Ihre Kommentare meist unveröffentlicht blieben. Ab sofort wird dieser Bereich weiter ausgebaut und wir würden uns freuen, wenn es hier in Zukunft einen regen Austausch geben wird. Es sollte Ihnen aber bewusst sein, dass diese Kommentare nach der Genehmigung für alle öffentlich sichtbar sind.
Sollten Sie konkrete Anfragen haben, die Sie möglicherweise persönlich betreffen oder Informationen enthalten, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind, nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder wenden Sie sich direkt per Mail an die Geschäftsstelle: info@blv-thueringen.de
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ausführliche und umfangreiche Antworten und detaillierte Beratungen ausschließlich unseren Mitgliedern vorbehalten sind. Dennoch freuen wir uns, wenn wir Ihnen auch ohne Mitgliedschaft behilflich sein können und dadurch das Interesse an unserem Verband wecken.
-
10.07.2022 - Silvia Furch (stellv. Vorsitzende BLV)Personalratswahlen? Und ob!Mehr lesenSind Personalratswahlen überhaupt notwendig?
Da ich diese Frage für mich mit „ Ja“ beantwortet habe, hatte ich mich entschlossen mich aktiv an der Organisation und Durchführung der Personalratswahlen zu beteiligen.
Aber bevor ich darüber weiter berichte, ein paar Worte zu meiner Person.
Mein Name ist Silvia Furch und ich bin Berufsschullehrerin für Elektrotechnik/Elektronik am SBSZ Arn-Ilm. Hier unterrichte ich Technisches Englisch und Wirtschaftslehre im gewerblich-technischen Bereich und bin außerdem die Vorsitzende des ÖPR an unserer Schule. Außerdem bin ich aktiv als stellvertretende Vorsitzende mit dem gewerblich-technischem Verantwortungsbereich im Berufsschullehrerverband Thüringen (BLV) tätig.
In dieser Funktion wurde ich auch gefragt, ob ich an der Organisation und Durchführung der Hauptpersonalratswahlen im Geschäftsbereich des TMBJS teilnehmen würde. Ich zögerte nicht lange und sagte zu. Im Januar wurde ich dann sehr kurzfristig vom Hauptpersonalrat gefragt, ob ich auch den Vorsitz übernehmen würde. Da ich neue Herausforderungen gerne annehme, sagte ich zu, ohne zu wissen, was mich erwarten würde.
Meine Kollegen in meiner Schule haben mich ungläubig gefragt:“ Bist du sicher mit 60 Jahren noch so etwas zu wagen?“ Aber das war nur noch mehr Ansporn. Ich wollte es mir selbst aber auch allen anderen beweisen, dass man auch in diesem Alter noch neue Herausforderungen meistern kann.
Von Mitte Januar bis Ende Mai hatte ich nun die Aufgabe mit meinem Team, dem Hauptwahlvorstand, der aus insgesamt 11 Mitgliedern besteht, die Hauptpersonalratswahlen zu organisieren und durchzuführen. Im Hauptwahlvorstand sind Beschäftigte aller Schularten , die meistens auch Vertreter der verschiedenen Verbände und Gewerkschaften sind , vertreten
Vom ersten Tag an hatte ich die volle Unterstützung und ich sage bewusst „meines“ Hauptwahlvorstandes. Eine Fülle neuer Aufgaben erwartete mich, angefangen mit der Organisation eines Arbeitsfähigkeit Büros, über die zeitliche Abarbeitung der gesetzlich vorgeschriebenen Schritte zur Organisation und Durchführung der Wahl, die Beantwortung aller rechtlichen Fragen der Schulen und anderen wahlberechtigten Einrichtungen bis hin zur Einführung des neu gewählten Hauptpersonalrates. Von nun an wurde das Thüringer Personalvertretungsgesetz und die dazu gehörige Thüringer Wahlordnung zu meinem ständigen Begleiter.
Wenn mich heute jemand fragen würde, welche dieser Aufgaben die schwierigste oder vielleicht auch interessanteste war, kann ich es nicht sagen. Jede neue Aufgabe erscheint im ersten Moment schwierig, aber auch sehr interessant. Rückblickend kann ich sagen, dass ich an jeder neuen Aufgabe gewachsen bin.
Als Resümee kann ich sagen, ich habe mit vielen Leuten zusammengearbeitet, die mich tatkräftig unterstützt haben, dies trifft besonders auf meinen Hauptwahlvorstand zu, aber auch auf die Mitarbeiter im TMBJS sowie die Bezirkswahlvorstände als auch die Mitarbeiter der einzelnen Verbände und Gewerkschaften.
Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals recht herzlich bei „meinem“ Wahlvorstand für die geleistete Arbeit und ausgesprochen gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.
Silvia Furch
- 14.05.2022 - Constanze Schäfer Vorsitzende RV OstBerufsbildende Schulen kurz vor dem KollapsMehr lesen
Pressemitteilung
Der Berufsschullehrerverband (BLV) warnt:
- 07.03.2022 - Thilo HelmsRegelbeurteilung erst zum 01. April 2023Mehr lesen
Mit der Festlegung eines zweistufigen Verfahrens sind für die Beurteilung immer ein Erst- und Zweitbeurteiler zuständig. Im Falle eines Beamten in A 13 bzw. eines Tarifbeschäftigten in E 13 ist der Schulleiter Erstbeurteiler und der zuständige Referent der Fachaufsicht am Staatlichen Schulamt der Zweitbeurteiler. Für Beamte bzw. Tarifbeschäftigte in A 14/E 14 ist der Zweitbeurteiler der Arbeitsbereichsleiter 2 am Stattlichen Schulamt.
Kommt der Zweitbeurteiler zu einem anderen Ergebnis als der Erstbeurteiler, fertigt er eine gesonderte verbale Beurteilung und fordert eine Stellungnahme des Erstbeurteilers. Liegt diese vor, legt der Zweitbeurteiler evtl. ein neues Gesamturteil fest. Die Beurteilung erlangt dann in der geänderten Fassung Geltung.
Im Beurteilungszeitraum sind mindestens zwei Unterrichtsbesuche durchzuführen. Diese Unterrichtsbesuche haben unangekündigt zu erfolgen, sind im Anschluss zu besprechen und zu protokollieren. Zwischen zwei Unterrichtsbesuchen soll ein zeitlicher Abstand von sechs Monaten liegen.
Der Stichtag für die Regelbeurteilung wurde vom 01. April 2022 auf den 01. April 2023 verschoben. Damit ändert sich auch der Beurteilungszeitraum. Dieser beginnt jetzt am 01. April 2020 und endet am 31. März 2023.
Beamte die im Beurteilungszeitraum ihre Probezeit absolvierten, müssen für eine hinreichende Beurteilungsgrundlage zum Beurteilungsstichtag mindestens ein Jahr nach der Verbeamtung auf Lebenszeit tätig sein.
Neues Punktesystem:
13 – 15 Punkte übertrifft die Anforderungen in besonderem Maße
10 – 12 Punkte übertrifft die Anforderungen
5 – 9 Punkte entspricht den Anforderungen
2 – 4 Punkte entspricht eingeschränkt den Anforderungen
1 Punkt entspricht nicht den Anforderungen
Das Gesamturteil muss bei der Vergabe von 1, 13, 14 oder 15 Punkten begründet werden.
- 21.11.2021 - Mario Köhler/Thilo HelmsWarnung vor LeihverträgenMehr lesen
Im laufenden Schuljahr haben Lehrkräfte an den berufsbildenden Schulen die Möglichkeit, Laptops bzw. Tablets auszuleihen. Die Schulträger schließen dazu mit der Lehrkraft einen Leihvertrag ab, in dem u. a. die Haftungsfrage geklärt wird.
Wir raten unseren Mitgliedern dringend davon ab, derartige Leihverträge abzuschließen. Sollten Sie bereits Verträge abgeschlossen haben, prüfen Sie ein Widerrufsrecht bzw. kündigen Sie den Vertrag.
Elektronische Geräte werde immer mehr zur Normalität an Schulen. Werden derartige Geräte zur Verwendung im Unterricht zur Verfügung gestellt, sollte damit wie mit allen bisherigen Unterrichtsmitteln verfahren werden. Ein als Leihexemplar zur Verfügung gestelltes Schulbuch kann die Lehrkraft auch außerhalb der Schule verwenden, ohne dass dies mit Leihverträgen abgesichert werden muss.
Nach unserem Kenntnisstand gibt es sehr unterschiedliche Verträge der Schulträger. Welche Folgen daraus z. B. bei Haftungsfragen entstehen könnten, kann nicht generell gesagt werden. Es ist aber davon auszugehen, dass im Falle von Rechtsstreitigkeiten eine Übernahme durch unsere Rechtschutzstelle nicht erfolgt, da eine einseitige Schlechterstellung der Lehrkräfte vorliegt und sie dieser zugestimmt haben.
- 17.11.2021 - Mario Köhler/Jeannette MachleidtSabbat-Jahr/Sabbatical - ErfahrungsaustauschMehr lesen
Das Thema Sabbatjahr wurde aktuell an den Verband herangetragen. Daher suchen wir Mitglieder, die bereits Erfahrungen damit gemacht haben oder ebenfalls die Möglichkeit ins Auge fassen, ein Sabbatjahr einzulegen.
Was gibt es zu beachten, für wen ist es sinnvoll, wer hat Anspruch darauf usw.?
Wir freuen uns, wenn es dazu einen Gedankenaustausch gibt - gern auch als Diskussion hier im BLOG oder schriftlich per Mail über die Geschäftsstelle. Bei Interesse wird das Thema weiter verfolgt und auf Wunsch Kontakte untereinander hergestellt.
- 04.10.2021 - Mario KöhlerPositionspapier des BLV zur Gestaltung des Netzes berufsbildender Schulen in ThüringenMehr lesen
Die Positionen des BLV Thüringen.
- 15.09.2021 - Thilo HelmsAufwertung der Arbeit der örtlichen PersonalräteMehr lesen
Mit Veröffentlichung im Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 19 vom 12. August 2021 sind Veränderungen bei den Anrechnungsstunden für die Schulpersonalräte in Kraft getreten.
Im neu gefassten § 2 wird festgelegt:
Jeder Schulpersonalrat erhält ein Stundendeputat von zwei Unterrichtsstunden pro Woche. Abweichend von Satz 1 erhalten Schulpersonalräte mit drei Mitgliedern ein Stundendeputat von drei Unterrichtsstunden pro Woche und Schulpersonalräte mit fünf und mehr Mitgliedern ein Stundendeputat von vier Unterrichtsstunden pro Woche. Die Stundendeputate für die Schulpersonalräte erhöhen sich um eine weitere Unterrichtsstunde pro Woche, wenn die Schule aus mindestens zwei Schulteilen besteht, die sich nicht auf dem Gebiet derselben Gemeinde im Sinne der Thüringer Kommunalordnung befinden.
Die Neuregelung gilt seit 13. August 2021 und die Mitglieder der örtlichen Personalräte sollten auf eine korrekte Umsetzung ab Beginn des Schuljahres 2021/22 achten.
- 08.09.2021 - Mario Köhler#Berufsbildungsoffensive2025Mehr lesen
Über den Link gelangen Sie zu den Positionen und Forderungen des BvLB. Ein reger Austausch ist ausdrücklich erwünscht!
- 27.04.2021 - Thilo HelmsDefinition UnterrichtMehr lesen
Definition „Unterricht“
Im Zusammenhang mit einer Anfrage des Hauptpersonalrates wurde durch das TMBJS eine begriffliche Klarstellung zum Unterricht gegeben. Die Definition können Sie dem beiliegenden Schreiben vom 29. März 2021 entnehmen.
Für die berufsbildenden Schulen ergibt sich daraus eine bessere Zuordnung welche Unterrichtsstunden auf die Pflichtstundenzahl im Jahr angerechnet werden. So wird u. a. damit klar, dass Aufgabenstellungen, wenn sie vorbereitet, durchgeführt, nachbereitet und vom Schulleiter im zeitlichen Umfang angewiesen werden, als Unterrichtsstunde angerechnet werden.
Der Hinweis zu mehrarbeitsfähigen Distanzunterricht dürfte noch zu einigen Nachfragen führen. Jede Lehrkraft ist gut beraten, wenn Sie für die einzelnen Wochen des Schuljahres 2020/21 eine Übersicht der geleisteten Unterrichtsstunden führt. Dabei sind alle nach o. a. Definition geleisteten Unterrichtsstunden auf die Unterrichtsverpflichtung anzurechnen. Kommt es zu einer Überschreitung der von der Lehrkraft zu leistenden Pflichtstundenzahl, muss Mehrarbeit angeordnet oder genehmigt werden.
Thilo Helms
Ausschuss Dienstrecht
Siehe dazu auch das Schreiben im Bereich Mitgliederinformationen/TMBJS
- 21.04.2021 - Vorsitzender Mario KöhlerÜberprüfung der Zahlung einer ZulageMehr lesen
Kollegen*innen, denen bis zum 31.Januar 2021 die Zulage für Fachleiter gezahlt wurde, wird diese Zulage weiter gewährt, soweit sie die Tätigkeit als Fachleiter*in der Ausbildung von Lehramtsanwärtern oder die Tätigkeit eines Fachleiters in der pädagogisch – praktischen Nachqualifizierung für an staatlichen Schulen eingestellten, mit einer mindestens hälftigen Verwendung weiterhin ausüben und sie nicht in der A 13/ E 13 bzw. A 14/ E 14
besoldet werden. Die Zulage wird längstens bis zum 31. Dezember 2023 gewährt.
Diese hälftige Verwendung wird jetzt überprüft. Das Thüringer Landesamt für Finanzen setzt sich dafür mit den Kollegen*innen, die bislang die Fachleiterzulage erhielten, schriftlich in Verbindung. Dem Schreiben liegt ein Formular bei, wo Pflicht- und Anrechnungsstunden tabellarisch erfasst werden. Nach diesen Angaben wird dann überprüft, ob der Umfang der Fachleitertätigkeit 50% ausmacht.
Ohne Rückmeldung bis zum 31. Mai 2021 entfällt die Zulagengewährung sofort.
Das Anschreiben des TLF finden Sie auf der Homepage im Mitgliederbereich unter sonstige Dokumente.
- 17.02.2021 - Thilo Helms Ausschuss BeamteNeue Beurteilungen für Lehrkräfte erst 2022Mehr lesen
Im Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 2 vom 28. Februar 2020 wurde die neue Thüringer Beurteilungsverordnung (ThürBeurtVO) veröffentlicht. Sie ist zum 01. März 2020 in Kraft getreten und damit auch für das TMBJS verbindlich.
Die neue Verordnung führt zu einigen wesentlichen Änderungen. Es werden einheitliche Beurteilungszeiten für Beamte in Thüringen festgelegt und die Bewertung wird auf Punktwerte in fünf Notenstufen umgestellt. Die Altersgrenze, ab der keine Beurteilung mehr zu erstellen ist, wird angehoben.
Der Zeitraum für Regelbeurteilungen wird von vier auf drei Jahre reduziert. Als Stichtage werden für Beamte des gehobenen Dienstes der 01. April 2021 und für Beamte des höheren Dienstes der 01. April 2022 festgelegt. Das TMBJS kann kürzere Beurteilungszeiträume und abweichende Stichtage festlegen.
Die bisherigen 6 Punkte werden ersetzt durch fünf Notenstufen:
· übertrifft die Anforderungen in besonderem Maße 13 bis 15 Punkte
· übertrifft die Anforderungen 10 bis 12 Punkte
· entspricht den Anforderungen 5 bis 9 Punkte
· entspricht eingeschränkt den Anforderungen 2 bis 4 Punkte
· entspricht nicht den Anforderungen 1 Punkt.
Wie bisher müssen Bewertungen mit 1 sowie 13, 14 oder 15 Punkten begründet werden.
Die bisherige Regelung, dass Beamte, die im Beurteilungszeitraum das 55. Lebensjahr vollenden, nicht mehr zu beurteilen sind, wird ersetzt und die Altersgrenze angehoben. Eine Beurteilung erfolgt nicht mehr, wenn der Beamte das Lebensjahr vollendet hat, das fünf Jahre vor Eintritt in den Ruhestand wegen Erreichens der jeweils geltenden Altersgrenze liegt. Für Beamte die nach der bisherigen Altersregel nicht zu beurteilen waren, gilt dies auch weiterhin.
Die letzten periodischen Beurteilungen der Lehrkräfte wurden zum 01. November 2016 erstellt. Mit der neuen Beurteilungsverordnung wird ein Zeitraum von drei Jahren festgeschrieben. Damit dürfte es für die Lehrkräfte zu einer Lücke in den Beurteilungen kommen. Bleibt es bei dem Stichtag 01. April 2022 müsste der Beurteilungszeitraum vom 01. April 2019 bis zum 31. März 2022 liegen. Der Zeitraum 01. November 2016 bis 31. März 2019 wird nicht berücksichtigt.
Die für Lehrkräfte wichtigen Details für die Erstellung der Beurteilung wurden vom TMBJS in der Verwaltungsvorschrift „Beurteilungen von Lehrerinnen und Lehrern sowie Sonderpädagogischen Fachkräften“ geregelt. Änderungen in der Beurteilungsverordnung des Landes dürften Veränderungen dieser Verwaltungsvorschrift nach sich ziehen. Bisher gibt es vom TMBJS dazu keine konkreten Vorstellungen. Eine Veränderung der Verwaltungsvorschrift im laufenden Beurteilungszeitraum macht die Beurteilungen angreifbar und dürfte zu einem erheblich höheren Verwaltungsaufwand führen. Es bleibt abzuwarten, wann es für die seit einem Jahr gültige Beurteilungsverordnung die entsprechenden Regelungen des TMBJS geben wird.
Die bisherigen Detailregelungen für Lehrkräfte bei der Umsetzung der Beurteilungsverordnung wurden durch die Mitwirkung des Hauptpersonalrates wesentlich geprägt. So konnten u. a. Festlegungen zur Ankündigung der Hospitationen und Mindestzeiten für die Vorbereitung konkret in der Verwaltungsvorschrift aufgenommen werden. Unsere Vertreter im Hauptpersonalrat werden sich auch bei Erarbeitung der neuen Verwaltungsvorschrift für derartige Regelungen einsetzen.
Gegenwärtig ist noch nicht absehbar wann es zu einer Neuregelung kommt. Es dürfte aber im Laufe dieses Jahres dazu kommen. Sollten Sie Anregungen dafür haben - bitte möglichst per Mail an unsere Geschäftsstelle. Nach Erlass der neuen Verwaltungsvorschrift werden wir darüber informieren und, wenn der Bedarf besteht, Fortbildungsveranstaltungen anbieten.
Thilo Helms
Ausschuss Beamte
- 16.12.2020 - Constanze Schäfer, Maik SterzingZukunftsfähiger UnterrichtMehr lesen
Arbeitsgrundlage für eine Telefonkonferenz mit dem TMBJS zum Thema "Zukunftsfähiger Unterricht"
- 06.10.2020 - Constanze SchäferPressemitteilung Regionalverband OstMehr lesen
Pressemitteilung
Industrie 4.0 bei Berufsbildung 1.0 ?!
Nach der coronabedingten Pause trafen sich erstmals wieder Berufsschullehrer der Region Ostthüringen des BLV zu einem Ideenaustausch beim traditionellen Stammtisch.
Die Diskussion der Vertreter aus Ostthüringen kann wie folgt zusammengefasst werden:
Die Pandemie hat deutlich gemacht, dass auch die berufsbildenden Schulen von modernem und zukunftsfähigem Unterricht weit entfernt sind. Das ist besonders erschreckend, weil diese Schulart als Institution für die Vorbereitung auf das Berufsleben bzw. auf die Berufsausbildung möglichst nah am Stand der Wirtschaft (Stichwort: Industrie 4.0) ausbilden sollte.
Mit ungenügender Ausstattung, veralteten Strukturen und einem schwerfälligem Personalmanagement kann das jedoch nicht gelingen. Die Hoffnung, dass hier schnell Abhilfe geschaffen wird, muss beim Blick auf die aktuelle Situation leider begraben werden.
Wie in den anderen Schularten, so muss man auch für die berufsbildenden Schulen in Thüringen konstatieren, dass gerade die schwachen und bedürftigen Schüler in der Zeit des Lockdowns von der Bildung abgekoppelt waren. Fehlende Technik, mangelhafte Befähigungen zur Nutzung der Kommunikationsmöglichkeiten, aber auch ungenügende Strukturen seitens der Schulen waren die größten Hindernisse für ein gelingendes Lernen in der Distanz.
Die Hoffnungen auf schnelle Veränderungen und die bessere Vorbereitung auf einen erneuten Lockdown wurden mit Beginn des neuen Schuljahres leider enttäuscht. Zum einen zeigt der digitale Bildungspakt, wie schwerfällig und bürokratisch bei der Umsetzung agiert wird und zum anderen sind viele Schulen schon wieder zur Tagesordnung übergegangen. Die Fehler aus dem ersten Lockdown wurden meist nicht analysiert und Konzeptionen für ein erneutes „distance learning“ gibt es kaum. Stattdessen vertraut man für diesen Fall auf die Kommunikation per e-mail. Was aber für einen Lehrer, der 200-300 Schüler hat, ohne geeignete Kommunikationsstrukturen schlichtweg unmöglich ist. Viele Lehrer fühlen sich hier vom Dienstherrn allein gelassen, weil z.B. auch die vollmundig angekündigte Kommunikationsplattform „SchulCloud“ des TMBJS immer noch nicht für alle Schulen nutzbar gemacht wurde.
Weiterhin herrscht zudem immer noch große Unklarheit über rechtssicher nutzbare Software, Datenschutz und Kommunikationswege. Die Bußgelddebatte des Thüringer Datenschutzbeauftragen empörte die Lehrkräfte und sorgte dabei für zusätzliche Verunsicherung. Gleichzeitig zeigte sie den dringenden Bedarf an entsprechender Fortbildung auf.
Auch die Ankündigung der Kultusminister jedem Lehrer bis zum Jahresende ein digitales Endgerät zur Verfügung zu stellen, wirft weitere Fragen auf. Dienstliche Computertechnik ist sicherlich ein hoffnungsvolles Zeichen für die zukunftsorientierte Arbeit. Betrachtet man aber den damit verbundenen Fortbildungsbedarf und die somit notwendige technische Wartung, darf bezweifelt werden, ob das reibungslos gelingt. In Jena zum Beispiel stehen derzeit drei(!) Mitarbeiter des Medienzentrums für die Betreuung aller Computer und -netze der Schulen zur Verfügung.
Auf Grund der Versäumnisse der Vergangenheit und fehlender Fortbildungsmöglichkeiten fällt es insbesondere den älteren Kollegen nun schwer so schnell von dem analogen auf digitalen Unterricht umzustellen. Beim Blick auf die Altersstruktur an den Berufsschulen in Thüringen (derzeit sind ca. 70% der Thüringer Berufsschullehrer älter als 50 Jahre) wird die Schwierigkeit dieser Aufgabe schnell offensichtlich.
Zusammenfassend wünschten sich die anwesenden Kollegen vor allem Unterstützung für die anstehenden Aufgaben, Rechtssicherheit und die Bereitstellung moderner, gut strukturierter Kommunikationsplattformen, um einen schnellen Datenaustausch zu ermöglichen.
Constanze Schäfer, Vorsitzende Regionalverband Ost des BLV Thüringen - 30.06.2020 - Thilo HelmsProbezeit und SchulschließungenMehr lesen
1. Verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer
Die in den vergangenen Wochen verfügten Schulschließungen führen nicht zu einer Verlängerung der Probezeit. Lehrerinnen und Lehrer, die sich momentan in der
Probezeit befinden, sind auch in den Wochen der Schulschließung ihren dienstlichen Verpflichtungen nachgekommen.
2. Seiteneinsteiger in der pädagogisch-praktischen Nachqualifizierung
Lehrerinnen und Lehrer, die gegenwärtig die zwölfmonatige Bewährungszeit absolvieren, müssen nicht mit einer Verlängerung dieser rechnen. Auch hier gilt, dass
während der „Schulschließung“ diese Personen ihren Dienst verrichtet haben.
Sollten Mitglieder in diesem Zusammenhang Probleme haben, bitten wir um eine Information an unsere Geschäftsstelle, um bei Bedarf rechtlichen Beistand zu leisten. - 10.03.2020 - JMABSAGE Seniorenveranstaltung am 19.3.2020Mehr lesen
Aus gegebenem Anlass findet unsere geplante Senioren-Veranstaltung am 19.3.2020 NICHT statt.
Der Nachholtermin wird zeitnah bekanntgegeben.
Vielen Dank für Ihr Verständnis! - 28.11.2019 - Mario KöhlerSeniorenvertretung im BLVMehr lesen
Liebe Rentnerinnen und Pensionärinnen, liebe Rentner und Pensionäre,
30 Jahre nach der Gründung unseres Lehrerverbandes gibt es nun endlich eine Interessenvertretung für euch im Verband. Der Hauptvorstand des vereinigten Thüringer Berufsschullehrerverbandes BLV (TVB und VLW) hat der Einrichtung einer Seniorenvertretung mit Sitz im Hauptvorstand zugestimmt.
Verantwortlich für unsere Seniorenvertretung ist das langjährige Verbandsmitglied Roland Hiepe. Er ist bereits Mitglied der Seniorenvertretung beim Thüringer Beamtenbund und in unserer Dachorganisation, beim Bundesverband der Lehreinnen und Lehrer an beruflichen Schulen.
Mario Köhler
Vorsitzender -
14.02.2019 - Mario KöhlerAnhörung zum neuen Thüringer SchulgesetzMehr lesenAm 07.02.2019 wurde der Vorsitzende des BLV von den Mitgliedern des Bildungsausschusses des Thüringer Landtags zu den Positionen unseres Verbandes zu den geplanten Änderungen im Thüringer Schulgesetz angehört.
- 07.02.2019 - Constanze Schäfer Vorsitzende Regionalverband OstPressemitteilung Berufsschullehrerverband – BLV – warnt vor neuerlichem Chaos an der SBBS für Gesundheit und Soziales (GUS) in Lobeda-OstMehr lesen
Bei den regelmäßig stattfindenden Stammtischen des Regionalverbandes gab es in diesem Schuljahr leider fast nur ein Thema:
- den chaotischen Start ins Schuljahr und die folgenden Entwicklungen an der GUS!
Auf Grund eines länger schwelenden und bekannten Konfliktes hatte die damalige Schulleiterin schon im voran gegangenen Schuljahr schweren Herzens ihren Posten geräumt und die Leitung einer anderen Schule übernommen.
Die nun mit den Geschäften beauftragte stellvertretende Schulleiterin versäumte es trotz der rechtzeitiger Zuarbeit aus den Fachbereichen die Einsatzplanung für die Kollegen fertig zu stellen.
Infolgedessen hatten alle Klassen der Schule zu Beginn des Schuljahres über mehrere Wochen keinen regulären Stundenplan (wie ihre Zeitung bereits berichtete, OTZ vom 18.09.2018).
Das der Schulbetrieb trotz allem stattfinden konnte, war der Einsatzbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen zu verdanken.
In Folge der unhaltbaren Zustände wurde die stellvertretende Schulleiterin an einen anderen Dienstort rechtskräftig abgeordnet.
Mit einem Schreiben vom 29.10.2018 an das Staatliche Schulamt Ostthüringen hat die Mehrheit des Kollegiums zu Ausdruck gebracht, dass inzwischen ein geordneter Schulbetrieb stattfindet und durch eine Rückkehr der betreffenden Stellvertreterin nicht nur der Betriebsfrieden wieder gestört würde, sondern auch ein Imageschaden für die Schule zu befürchtet ist.
Die zuständigen Stellen hatten bereits im September versprochen für die bekannte Konfliktsituation eine nachhaltige Lösung zu finden.
Geschehen ist seitdem nichts. Nun wächst die Angst unter den Kolleginnen und Kollegen, dass die Stellvertreterin nach Ablauf der sechsmonatigen Frist am 18.03.2019 ihre Amtsgeschäfte wieder übernimmt und alles von Vorn beginnt.
Bei vielen Kolleginnen und wächst nun täglich die Angst vor dem neuerlich beginnenden Nervenkrieg. Als Regionalverband des BLV haben wir große Sorge um die Kolleginnen und Kollegen sowie um die Schülerinnen und Schüler dieser Schule. Sieht man bei den zuständigen Stellen wirklich tatenlos zu, wie erst die Schulleiterin vertrieben und dann die Schule ruiniert wird? - 07.02.2019 - Mario Köhler (Vorsitzender)Herzlich willkommen im MitgliederbereichMehr lesen
Hallo liebes Mitglied,
ich begrüße Sie auf unserer modernisierten Homepage und freue mich, dass Sie uns wiedergefunden haben. Viel Spaß beim surfen auf unseren Seiten. -
- 10.01.2019 - T. HelmsPositionspapier des BLV zum Schulnetz bbSMehr lesen
Sehr geehrte Mitglieder,
für Mittwoch, 04.03.2015 hatte Frau Ministerin Dr. Klaubert eine Reihe von Vertretern verschiedener Institutionen zu einer Diskussionsrunde zum Schulnetz der berufsbildenden Schulen nach Erfurt eingeladen. Es sollten Erwartungen und Vorstellungen der Anwesenden an eine Berufsschulnetzplanung erfasst werden. In drei Regionalkonferenzen soll in nächster Zeit ein Vorschlag für die Schulnetzplanung ab dem Schuljahr 2016/17 erarbeitet werden.
Für den BLV habe ich die beiliegenden zwei Positionen in der Veranstaltung vorgetragen. - 10.01.2019 - T. HelmsBerechnung der VersorgungsbezügeMehr lesen
Ab sofort bieten wir allen Mitgliedern die konkrete Berechnung ihrer Versorgungsbezüge als Serviceleistung an. Die Berechnung ermöglicht folgende Aussagen:
- Wie hoch ist mein heutiges Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit?
- Wie hoch ist mein Ruhegehalt zum frühestmöglichen Ausscheiden aus dem Dienst?
- Wie hoch ist mein Ruhegehalt bei Ausscheiden mit Erreichen der Regelaltersgrenze?
- Wie hoch sind Witwen-/Witwergeld?
Die Berechnungen können für Beamte und Angestellte durchgeführt werden. Es besteht die Möglichkeit, in einem Formblatt alle notwendigen Angaben vorher anzugeben oder die entsprechenden Unterlagen zur Beratung mitzubringen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte in der Geschäfststelle. - 10.01.2019 - T. HelmsNeuregelung zu KlassenfahrtenMehr lesen
Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 gelten für „Klassenfahrten“ neue Regelungen. Im Amtsblatt des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Nr. 7/2016 vom 29. Juli 2016 wurde die „Verwaltungsvorschrift für die Durchführung von Wandertagen und Klassenfahrten“ veröffentlicht. Damit wurden die bisherigen Regelungen zum Lernen am anderen Ort außer Kraft gesetzt.
Wichtigste Neuerung ist die Bewertung „außerschulischer Lernorte“ in der neuen Verwaltungsvorschrift, die bisherige Auslegungen aufhebt und ins Gegenteil verkehrt. So wird im Punkt 1 „Allgemeines, Begriffsbestimmungen“ von einer wertvollen Ergänzung des Unterrichts gesprochen. Auch in den durch das TMBJS veröffentlichten Hinweisen zur Planung von Wandertagen und Klassenfahrten wird von „verbindlich zu besuchenden schulische Veranstaltungen“ gesprochen, ohne dies als Unterricht zu bezeichnen.
Damit ergibt sich aus der neuen Regelung: Wandertage und Klassenfahrten sind kein Unterricht. Sie sind, wie oben dargestellt, für die Schüler verbindliche Schulveranstaltungen, aber kein Unterricht. Damit folgt für den begleitenden Lehrer: die dabei anfallenden Zeiten werden auf seine neben dem Unterricht zu leistende Arbeitszeit angerechnet. Eine Anrechnung auf seine zu leistende Pflichtstundenzahl erfolgt nicht. Dies stellt insbesondere für die Lehrer an den berufsbildenden Schulen mit ihrer detaillierten Abrechnung der Jahresarbeitszeit eine weitere Verschlechterung dar.
Der Lehrer übernimmt die organisatorische Vorbereitung, kümmert sich um die Erfüllung aller neu geregelten bürokratischen Festlegungen und arbeitet dann die für eine einwöchige Klassenfahrt zu leistenden 24 Pflichtstunden vor bzw. nach. Wie sich das auf die Bereitschaft der Lehrer auswirkt bleibt abzuwarten. - 12.12.2017 - T. HelmsHinweise zur Probezeit der im Oktober 2017 verbeamteten MitgliederMehr lesen
Beamte müssen grundsätzlich nach ihrer Ernennung eine Probezeit absolvieren. Für Thüringen regelt dies das Gesetz über die Laufbahnen der Beamten (ThürLaufbG):
„Die regelmäßige Probezeit dauert in allen Laufbahnen drei Jahre. Mindestens ist eine Probezeit von einem Jahr abzuleisten.“
Die im Oktober 2017 verbeamteten Kolleginnen und Kollegen wurden nicht als „Berufsanfänger“ verbeamtet, sondern waren i. d. R. bereits als Tarifbeschäftigte mit den gleichen Tätigkeiten betraut, die sie jetzt als Beamte ausüben. Damit ergibt sich nach § 32 ThürLaufbG die Möglichkeit, diese Tätigkeiten auf die Ableistung der Probezeit anzurechnen. Die Anrechnung führt zu einer Verkürzung der Probezeit, wobei die geforderte Mindestprobezeit von einem Jahr nicht unterschritten werden kann.
Für jeden Beamten muss die Dauer der Probezeit durch das zuständige Schulamt festgesetzt werden. Das Ergebnis ist dem Beamten durch Bescheid mitzuteilen.
Wird mit diesem Bescheid eine Probezeit von mehr als einem Jahr festgesetzt, sollten sie prüfen, ob anrechenbare Zeiten nicht berücksichtigt wurden. Nachfragen dazu können über unsere Geschäftsstelle geklärt werden.
Der Beamte ist während der Probezeit zu beurteilen. Dabei geht es nur um die Frage, ob er sich „bewährt“ oder „nicht bewährt“. Bei einer „Nichtbewährung“ kann die Probezeit bis zu maximal 5 Jahren verlängert werden oder es folgt die Entlassung. Bisher erfolgte eine verkürzte Beurteilung, die vor Ablauf der im o. g. Bescheid festgesetzten Probezeit im Schulamt vorliegen muss. Die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit muss unmittelbar mit Ablauf der Probezeit erfolgen.
Sie haben Fragen zu den Dokumenten?
Schreiben Sie uns gerne, wir freuen uns auf Ihre Nachricht.