Hinweise für Mitglieder zum Umgang mit Fällen des Coronavirus/COVID 19 an berufsbildenden Schulen

Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob ein Beschäftigter von sich aus tätig wird oder durch die Dienststellenleitung (Schulleitung) Maßnahmen angewiesen werden.
 
Wird beispielsweise durch das Gesundheitsamt eine Schulschließung oder Quarantäne für einzelne Beschäftigte verfügt, kann der Beschäftigte seiner Dienstverpflichtung nicht mehr nachkommen. Die Bezüge für Beamte werden weitergezahlt, bei Tarifbeschäftigten entfällt der Entgeltanspruch. Es wird eine Entschädigung gezahlt, die im Wesentlichen den Leistungen im Krankheitsfall entspricht.

Bleibt ein Beschäftigter „von sich aus“ zu Hause, können Maßnahmen wegen Fernbleiben vom Dienst eingeleitet werden.

Für krankheitsbedingte Dienstunfähigkeit gelten die sonst üblichen Regelungen weiter. Ein Beamter oder Tarifbeschäftigter kann sich also auch jetzt für drei
Tage „krank melden“ und muss dafür in der Regel keine Bescheinigung eines Arztes vorlegen.

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